Global Access

Success Story: Dual Datacenter und Cloud Services.

EMC HostCo Kunden Global Access

Projektbeschreibung

Der regionale Internet Service Provider Global Access, vertreten durch seinen Geschäftsführer Manfred Kessler, im Interview mit EMC HostCo über eine wirksame Dual Datacenter Strategie sowie den Cloud Markt - "Made in Germany".

Gespräch mit Manfred Kessler, CEO Global Access

Manfred Kessler,
CEO Global Access

Seit wann ist Ihr Unternehmen auf dem Markt und seit wie vielen Jahren bieten Sie Datacenter- bzw. Colocation- Services an?

Global Access wurde Ende 1995 als einer der ersten Internet Service Provider in München gegründet. Anfangs bedienten wir Kunden in unseren eigenen Büro im Araballepark mit einem umgebautem Raum als Mini-Data-Center. Die Anforderungen wuchsen und so entschieden wir uns Ende der 90er Jahre das zu tun, was viele Kunde heute ebenso tun, um höchste Verfügbarkeit, Sicherheit und Performance zu den Besten Kosten zu erhalten. Und wer rechnen kann, weiß, dass das so ist: Wir mieteten uns in einem externen RZ Standort ein.

Warum wählten Sie die EMC HostCo GmbH als Basis für einen Ihrer zwei Data Center Standorte?

Neben unserem Hauptstandort hatten wir in der Vergangenheit mehrere Versuche hinter uns, uns in einem zweiten Standort zu etablieren. Wir machten zwei Mal die selbe Erfahrung:
1. Der Standort konnte keine Erweiterung bieten, nach dem wir weiter darin wachsen wollten
2. Der Anbieter strukturierte sich intern um und die Kosten sollten sich auf einen Schlag verdoppeln.
Also suchten wir geografisch im Münchner Norden nach einer Alternative. Neben zukünftigen Ausbaumöglichkeiten für weiteres Wachstum und der Festigung als zweiten Hauptstandort zur gleichen Verteilung unserer Services gefiel uns an Ihnen gut, dass Sie sich auf und als Kunden zubewegten und uns verstehen wollten. Sie machten das passende Angebot. Auch schätzen wir sehr, dass Sie sich rein auf den Betrieb der Datacenterfläche konzentrieren. Bei anderen „Gemischtwarenhändlern“ verschiebt sich oft der Fokus und damit auch die Bereitschaft, die richtigen Entscheidungen für die Zukunft im Data Center Bereich zu treffen und ggf. richtig und mehr zu investieren.

Welche USPs bieten Sie als Service Provider?

Wir fahren den „Dual-Data Center“ -Ansatz mit all unseren Produkten. Colocation Kunden können sich bei uns in beiden RZs in München einmieten und sich eine hochverfügbare Umgebung bauen. Die Verbindungen zwischen den Data Centern kann man von uns selbst auf verschiedene Weise beziehen. Die Global Access Cloud Produkte sind ebenso auf dieser Basis aufgebaut. So ermöglichen wir höchste Verfügbarkeit mit gleichzeitiger hoher Performance, indem wir synchron zwischen den Standorten spiegeln und einen „stretched virtualisation cluster“ einsetzen. Wir sind der einzige Service Provider in Deutschland, der seine Cloud nicht nur auf ISO sondern auch auf Basis IT Grundschutz des BSI zertifiziert hat. Kein anderer hat das. Zwar sind einige BSI zertifiziert, aber der Begriff Virtualisierung wird bei keinem anderen verwendet. Außerdem sind wir nur einer von zwei Anbietern in München, der eine BSI zertifizierte RZ-Fläche bieten kann.

Wir selbst sind zwar auch nach ISO 27001, aber nicht BSI zertifiziert. Wie schaffen Sie es, die Zertifizierung in unserem Gebäude umzusetzen?

Die Zertifizierungen erstrecken sich auf einen sogenannten Geltungsbereich. Wir haben alle unsere RZ-Flächen darin mit aufgenommen. Beim Audit wird deshalb alles in diesem Bereich geprüft. Auch wenn Sie selbst nicht BSI-zertifiziert sind, so sind wir es aber innerhalb Ihres Gebäudes in unserem eigenen Bereich. Und wie nennen Sie das so schön: Data Center im Data Center.

Wie schaffen Sie es, sich von Anbietern wie Amazon abzusetzen, die Cloud vor allem durch den niedrigen Preis im Markt anbieten?

So günstig ist Amazon gar nicht. Auf dem Amazon Summit in Berlin hörte ich von einem Schulungsunternehmen für Amazon AWS einen interessanten Satz: „Der Grund, warum man zu Amazon geht ist der Preis. Der Grund, warum man Amazon verlässt, ist der Preis“. Viele Kosten sind bei diesem Anbieter eben versteckt.

Worin unterscheiden Sie sich dann, wenn nicht am Preis?

Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale sind:
Echte Hochverfügbarkeit von der Infrastruktur Ebene: Wenn die Applikation des Kunden die Hochverfügbarkeit eingebaut hat, dann kann er fast an jedem Ort der Welt seine Applikation betreiben. Aber fast alle Applikationen haben nur begrenzte Möglichkeiten, eine solche Hochverfügbarkeit bis ins letzte Glied selbst herzustellen. Wenn es um die Storageverfügbarkeit geht, hört es meist auf. Das ist aber der wichtigste Baustein! Bei uns liefert die synchron gespiegelte Storageinfrastruktur zwischen unseren beiden Data Centern diesen Baustein per default mit. Aber auch alle anderen Bausteine, wie umschalten auf konfigurationsgespiegelte, redundante Firewall/Security Services, automatisches umrouten der Internetverbindungen und das hinzuziehen von weiteren Rechenkapazitäten müssen voll automatisiert beim Ausfall funktionieren. Denn mal ehrlich: Wenn es „knallt“, dann hat der Kunde ganz andere Sorgen, als z.B. die Datenbank am anderen Standort wieder lauffähig aus den LOGs und dem letzten zeitversetzten Replikat hinzubekommen. Der Kunde erhält von uns das inklusive, was das Gesetz fordert: Disaster Recovery für Unternehmen, die auf IT angewiesen sind.
Und natürlich: „Made in Germany“. Das wollen viele in Deutschland nicht wirklich hören. Aber im Ausland weiß man: „Die Deutschen machen’s richtig“. Wir haben internationale Kundschaft, die deutsche Kunden mit deutschen Services bedienen möchte. Auch spielt das Thema NSA dabei eine Rolle. Sicher können auch andere Geheimdienste aktiv werden. Aber kein wichtiges deutsches Unternehmen will sein Gesicht verlieren und die Sache so darstellen, als ob man ohnehin nichts machen könnte. Viele nehmen die Bedenken der Bevölkerung ernst und entscheiden sich deshalb für alternative Anbieter. Mit im Schnitt 150 % Wachstum im Cloud Bereich im 12-Monatsschnitt über die letzten Quartale gesehen zeigt sich dieser Trend deutlich ab.

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